Die Möglichkeiten der Digitalen Union richtig nutzen

Gepostet in Allgemein am 27. Januar 2016

In der ersten Plenumswoche des Europäischen Parlaments im neuen Jahr beschlossen die Abgeordneten die Umsetzung der Strategie zum Digitalen Binnenmarkt. Eine digitale europäische Union bringt eine Unmenge an Vorteilen mit sich. Allerdings gilt es bis zur Vollendung des digitalen Binnenmarktes auch noch einige Hürden zu nehmen.

Aus diesem Grund veranstaltet die S&D Fraktion am 28. Jänner 2016 im Europäischen Parlament das Seminar „How to use opportunities of the Digital Union in order to fight social and regional inequalities?“

In einem dichten Programm werden hier die verschiedensten Themen rund um die Herausforderungen des Digitalen Binnenmarktes besprochen. In vier verschiedenen Workshops sollen sich ExpertInnen gemeinsam mit VertreterInnen der Zivilgesellschaft, der Gewerkschaften sowie der Geschäftswelt und Abgeordneten der S&D Fraktion austauschen. Ziel ist es gemeinsame Lösungsansätze zu finden, um eine Balance und ein Gleichgewicht in der digitalen Welt herzustellen. Dies bedeutet einen gleichberechtigten, barrierefreien Zugang zur digitalen Welt unter Berücksichtigung sozialer Standards. Wichtig dabei ist die Kooperation aller beteiligten Akteure.

Josef Weidenholzer wird eine Diskussion mit Professor Mark Graham vom Oxford Internet Institute zu den offenen Fragen leiten bevor die Workshops starten.

Workshop I wird sich mit der Frage beschäftigen: „Wie können Ungleichheit im digitalen Europa unter Berücksichtigung von Beschäftigung, Geschäftsmodellen, Steuern und Sozialsystemen überwunden werden?

Workshop II behandelt die Frage: „Was sind die Bildungsherausforderungen des Digitalen Binnenmarktes?“

Workshop III geht der Frage nach: „Welche Art von inklusiven und zugänglichen digitalen Leistungen braucht Europa, um Ungleichheiten zu reduzieren?

Workshop IV wird sich mit der Beantwortung der Frage: „E-Democracy, E-Elections, E-Governance und E-Participation: Was sind die Möglichkeiten und Herausforderungen auf lokaler, nationaler und EU-Ebene?“

Gemeinsam mit der Vorstellung von Best Practice Beispielen aus verschiedenen europäischen Mitgliedsstaaten, unter anderem Österreich, sollen die Ergebnisse aus den Workshops in das Forderungspapier der S&D Fraktion zur digitalen Strategie Europas einfließen.

Genauere Informationen zur Veranstaltung mit dem detaillierten Programm sowie den geladenen ExpertInnen finden sich hier (nur in Englisch).

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